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Aus aktuellem Anlass!

Zurzeit werden gefälschte DATEV-Rechnungen per E-Mail in Umlauf gebracht, die einen Download-Link auf einen Schadcode enthalten. Der Fachbereich IT Securitiy von DATEV warnt regelmäßig vor gefälschten Rechnungen verschiedener Unternehmen, die echten Rechnungen täuschend ähnlich sehen. Nun wurden auch gefälschte DATEV-Rechnungen entdeckt.

Falls Sie eine solche gefälschte Rechnung per Mail erhalten haben:
Klicken Sie niemals auf den angebotenen Downloadlink! Er öffnet einen Schadcode.

So sieht z. B. eine gefälschte DATEV-Rechnung aus.

Verschlüsselungstrojaner

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Polizei warnt!!

Neuer Erpressertrojaner "Goldeneye" verbreitet sich in Deutschland rasant.

Eine als Bewerbung getarnte E-Mail wird derzeit verstärkt an Unternehmen in Deutschland geschickt, warnt die Polizei. In ihrem Anhang verschicken Cyber-Kriminelle einen neuen Erpresser-Trojaner namens "Goldeneye". Derzeit gibt es noch kaum Schutz vor dem Schädling – und auch kein Entschlüsselungstool. Sowohl das LKA Niedersachsen als auch das Sicherheitsbarometer melden die rasante Verbreitung des Erpressertrojaners "Goldeneye" per E-Mail. Die Betreffszeilen der Nachrichten sind recht genau auf die Unternehmen zugeschnitten und lauten zum Beispiel "Bewerbung als Hilfskraft Altenpflege" oder "Bewerbung als Baugeräteführer". Verschickt werden die Mails häufig unter dem Namen von "Rolf Drescher", was vermutlich eine Racheaktion an einem IT-Experten gleichen Namens sein dürfte, der Entschlüsselungshilfen für Erpressertrojaner anbietet.

Dem Empfänger wird in fehlerfreiem Deutsch mitgeteilt, dass er die vollständigen Bewerbungsunterlagen dem Anhang entnehmen könne. Angehängt sind ein PDF und eine Excel-Datei. Das PDF ist ungefährlich, aber wer die Excel-Tabelle öffnet, wird aufgefordert, die Bearbeitungsfunktion zu aktivieren. Dadurch wird das Ausführen von Makros erlaubt und der Trojaner nimmt seine Arbeit auf.

"Goldeneye" will Lösegeld erpressen

Laut "Heise Security" erzeugt "Goldeneye" zwei EXE-Dateien, führt sie aus und verschlüsselt Daten auf dem PC. Anschließend erhält der Benutzer die auf englisch verfasste Meldung, dass er Opfer der "Ransomware Goldeneye" wurde. Gegen Zahlung eines Lösegeldes in Höhe von rund 940 Euro (zu zahlen in der virtuellen Währung Bitcoin) werde der Schlüssel herausgegeben.

Zwar springen immer mehr Antiviren-Programme auf "Goldeneye" an, aber es gibt noch kein Programm, mit dem sich die verschlüsselten Daten dechiffrieren lassen. Der bloße Empfang der E-Mail ist ungefährlich, sie kann einfach gelöscht werden. Die Excel-Datei sollte aber unter keinen Umständen geöffnet werden. Denn bei aktivierter Bearbeitungsfunktion gelangt "Goldeneye" direkt auf den Rechner.

 

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